HCPH II – Winterthur 5:2 (2:0/1:2/2:0)
Tore HCPH: 1:0 Gujan (Emmenegger); 2:0 Emmenegger (Tscharner); 3:1 Neuhäusler; 4:2 Hager; 5:2 Neuhäusler (Papp).
Die Secondos des HCPH feierten gegen Winterthur einen verdienten 5:2-Heimsieg, mussten dafür allerdings bis in die Schlussminuten um die drei Punkte kämpfen. Nach einem starken Startdrittel verloren die Gastgeber zwischenzeitlich den spielerischen Faden und ermöglichten den Gästen die Rückkehr in die Partie. Erst zwei späte Treffer sorgten für die endgültige Entscheidung in einer bis zuletzt umkämpften Begegnung.
Ausgezeichneter Start der Secondos
Die Gastgeber erwischten einen ausgezeichneten Start und übernahmen von Beginn an das Spieldiktat. Mit viel Laufbereitschaft, hohem Tempo und gelungenen Kombinationen setzten die Secondos die Gäste aus Winterthur früh unter Druck. Der HCPH zeigte sich spielfreudig, agierte entschlossen in den Zweikämpfen und erspielte sich zahlreiche gute Torchancen.
Der verdiente Lohn für diesen engagierten Auftritt liess nicht lange auf sich warten. Gujan brachte das Heimteam auf Zuspiel von Emmenegger mit 1:0 in Führung, ehe Emmenegger nach Vorarbeit von Tscharner auf 2:0 erhöhte. Mit diesem komfortablen und aufgrund der Spielanteile verdienten Vorsprung ging es in die erste Drittelpause.
Winterthur findet immer besser ins Spiel
Im Mittelabschnitt änderte sich das Bild jedoch zunehmend. Die Secondos liessen sich immer mehr auf die Spielweise der Gäste ein und verzettelten sich vermehrt in Zweikämpfe. Dadurch ging der Spielfluss aus dem Startdrittel weitgehend verloren. Diese Entwicklung spielte Winterthur in die Karten. Die Gäste gewannen zunehmend an Sicherheit, fanden besser in die Begegnung und konnten das Spielgeschehen immer ausgeglichener gestalten.
Der Anschlusstreffer zum 2:1 war schliesslich die logische Folge. Die Antwort der HCPH-Secondos liess allerdings nicht lange auf sich warten. Praktisch im Gegenzug stellte Neuhäusler mit dem 3:1 den alten Zweitorevorsprung wieder her. Doch Winterthur liess sich davon nicht beeindrucken und verkürzte wenig später erneut auf 3:2.
Damit war die Spannung zurück. Beide Mannschaften suchten in der Folge den Weg nach vorne, ohne jedoch bis zur zweiten Pause einen weiteren Treffer erzielen zu können. So musste sich der HCPH nach 40 Minuten mit einer knappen begnügen.
Aberkannter Ausgleich bringt die Wende
Auch im Schlussabschnitt blieb die Begegnung hart umkämpft. Das Spiel wogte hin und her, wobei sich beide Mannschaften gute Möglichkeiten erspielten. Während die Secondos auf den vierten Treffer drängten, versuchte Winterthur mit aller Macht, den Ausgleich zu erzwingen. Die Spannung blieb entsprechend hoch, zumal die knappe Führung jederzeit auf der Kippe stand.
Kurz vor Schluss hatten das Heimteam dann das nötige Wettkampfglück auf ihrer Seite. Die Gäste brachten die Scheibe zum vermeintlichen 3:3 im Tor unter, doch die Schiedsrichter aberkannten den Treffer aufgrund eines hohen Stocks. Der HCPH konnte aufatmen und hielt damit den knappen Vorsprung.
In den Schlussminuten setzte Winterthur alles auf eine Karte und ersetzte den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Doch statt des erhofften Ausgleichs folgte die Entscheidung auf der Gegenseite. Hager traf zum 4:2 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Kurz vor der Schlusssirene setzte Neuhäusler mit seinem zweiten persönlichen Treffer nach Vorarbeit von Papp zum 5:2 den Schlusspunkt.
Verdienter Sieg mit dem nötigen Wettkampfglück
Unter dem Strich durften sich die Secondos über einen verdienten Heimsieg freuen. Insbesondere im Startdrittel überzeugte der HCPH mit viel Tempo, Spielfreude und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Allerdings gelang es den Gastgebern nicht, dieses Niveau über die gesamte Spieldauer aufrechtzuerhalten. Vor allem im Mittelabschnitt liessen sie sich zu sehr auf die Spielweise des Gegners ein und brachten Winterthur dadurch zurück in die Begegnung.
Die Gäste erwiesen sich als hartnäckiger Widersacher und verlangten den Secondos bis in die Schlussminuten alles ab. Dass der vermeintliche Ausgleich aberkannt wurde, war aus Sicht des HCPH sicherlich auch eine glückliche Fügung.
Letztlich behielten die Gastgeber jedoch die Nerven, verteidigten ihren knappen Vorsprung und machten mit zwei späten Treffern alles klar. Ein verdienter Erfolg, der allerdings hart erarbeitet werden musste und den Secondos weiteres Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben dürfte.